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	<title>SPD Schwachhausen &#187; Barrierefreiheit</title>
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		<title>Blinde brauchen klare Kanten</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 23:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Hamann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[SPD-Politiker Hamann diskutierte mit Renate Scheller-Stöber vom Blinden- und Sehbehindertenverein
Große Schneehaufen &#8211; sie machen Blinden die Orientierung im Straßenverkehr noch komplizierter, als sie häufig ohnehin schon ist.
&#8220;Diese Haufen können einen ganz schön durcheinanderbringen, wenn man zum Beispiel die Hauseinfahrten auf dem Weg zur nächsten Ampel zählen muss&#8221;, berichtete Renate Scheller-Stöber, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Bremen e.V..
Bei einem Treffen mit Scheller-Stöber informierte sich der Schwachhauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Hamann über aktuelle Anliegen jener Bürgerinnen und Bürger, die der Verein in Bremen vertritt. Denn gerade in Sachen Straßenverkehr gibt es &#8211; im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>SPD-Politiker Hamann diskutierte mit Renate Scheller-Stöber vom Blinden- und Sehbehindertenverein</h3>
<p>Große Schneehaufen &#8211; sie machen Blinden die Orientierung im Straßenverkehr noch komplizierter, als sie häufig ohnehin schon ist.</p>
<p>&#8220;Diese Haufen können einen ganz schön durcheinanderbringen, wenn man zum Beispiel die Hauseinfahrten auf dem Weg zur nächsten Ampel zählen muss&#8221;, berichtete Renate Scheller-Stöber, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Bremen e.V..</p>
<p>Bei einem Treffen mit Scheller-Stöber informierte sich der Schwachhauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Hamann über aktuelle Anliegen jener Bürgerinnen und Bürger, die der Verein in Bremen vertritt. Denn gerade in Sachen Straßenverkehr gibt es &#8211; im Wortsinn &#8211; nach wie vor viele Stolperfallen für diese Personengruppe. Und das nicht nur im Winter.</p>
<p>Rainer Hamann: &#8220;Gerade aus diesem Grund ist es so wichtig, dass der &#8220;Stadtführer Barrierefreies Bremen&#8221; fortgeführt werden kann. In den Haushaltsberatungen Ende vergangenen Jahres haben wir dafür die Grundlage gelegt.&#8221;</p>
<p>Laut Hamann ist geplant, nach der stark auf Kirchentagsbesucher zugeschnittenen ersten Ausgabe nun einen Stadtführer zu erarbeiten, der konsequent auf &#8220;Alltagstauglichkeit&#8221; ausgerichtet sei. &#8220;Und dabei verdienen die Positionen der Blinden und Sehbehinderten eine stärkere Beachtung, als ihnen vielleicht bisher zuteil geworden ist&#8221;, so der SPD-Politiker.</p>
<p>Es dürfe dabei jedoch nicht darum gehen, verschiedene Personengruppen gegeneinander auszuspielen, sagte Hamann.</p>
<p>Denn was beispielsweise gut ist für Rollstuhlfahrer, kann Blinde völlig aus dem Tritt bringen &#8211; abgesenkte Bordsteinkanten zwischen Gehweg und Straße etwa, die es immer häufiger in Bremens Straßen gibt. &#8220;Damit kommen noch nicht mal Blindenhunde klar&#8221;, berichtet Vereinsvorsitzende Scheller-Stöber. Blinde bräuchten klare Kanten &#8211; und vor allem blindengerechte Ampeln.</p>
<p>Davon gebe es inzwischen erfreulicherweise jede Menge in der Stadt &#8211; die Kunst sei nur, sie auch zu finden. Für Sehbehinderte riskante Entwicklungen sind laut Scheller-Stöber immer mehr Kreisverkehre ohne Signalanlagen sowie der grüne Abbiege-Pfeil.</p>
<p>Optimal wäre ein spezielles Handy, mit dem man im Straßenraum &#8220;dezimetergenau&#8221; navigieren und Ampeln und Straßenkanten identifizieren könne &#8211; Systeme, die andernorts bereits erprobt werden und über die sich die Bremer Sozialdemokraten bereits im Rahmen einer Anhörung informierten.</p>
<p>Hilfreich könnten der Vereinsvorsitzenden zu Folge auch akustische Ansagen an Haltestellen sein, welche Linie gerade einfährt. Störungen im ÖPNV sollten überdies in die Radio-Verkehrsnachrichten aufgenommen werden.</p>
<p>Rainer Hamann: &#8220;Für mich war dieses Gespräch sehr informativ. Jetzt geht es darum, die Anregungen ernsthaft zu diskutieren. Der öffentliche Raum muss für alle gesellschaftlichen Gruppen sicher zugänglich sein. Es ist noch viel zu tun, bis wir dieses Ziel erreicht haben.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.spd-schwachhausen.de/wp-content/uploads/2010/01/2010-kante2.jpg" alt="" title="2010-kante2" class="aligncenter size-full wp-image-605" /></p>
<p>Das Bild zeigt Elke Dittmar (SPD Schwachhausen), den Bürgerschaftsabgeordneten Rainer Hamann, Anette Paul und Renate Scheller-Stöber (beide Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e.V.).</p>
<p><em>Foto: SPD-Abgeordnetengemeinschaft</em></p>
<p><a href='http://www.spd-schwachhausen.de/wp-content/uploads/2010/01/2010-06-blinde-brauchen-klare-kanten.mp3'>2010-06-blinde-brauchen-klare-kanten</a></p>
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		<title>Verkehrskonzept Nordosten beschlossen</title>
		<link>http://www.spd-schwachhausen.de/2009/12/verkehrskonzept-nordosten-beschlossen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kurfürstenallee]]></category>

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		<description><![CDATA[Barrierefreiheit und Tempo 50 auf der Kurfürstenallee
MP3-Datei
&#8220;Dies ist ein Schritt hin zu einer menschenfreundlicheren Verkehrspolitik für den Bremer Nordosten. Fußgängerampeln an der Kurfürsten- und Richard-Boljahn-Allee schaffen mehr Lebensqualität für viele und bedeuten zugleich weit geringere Einschnitte für den automobilen Verkehr, als manche Lobbyisten jetzt behaupten.&#8221;
Mit diesen Worten begrüßte der Schwachauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Hamann jetzt die Empfehlungen des &#8220;Verkehrskonzepts Bremer Nordosten&#8221;. Dieses wird am Donnerstag in der Deputation für Bau und Verkehr behandelt.
In dem Konzept, das auf den Untersuchungen von vier unterschiedlichen Planungs- und Ingenieurbüros beruht, werden unter anderem Fußgängersignalanlagen in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Barrierefreiheit und Tempo 50 auf der Kurfürstenallee</h3>
<p><a href='http://www.spd-schwachhausen.de/wp-content/uploads/2009/12/2009-12-verkehrskonzept-nordosten.mp3'>MP3-Datei</a></p>
<p>&#8220;Dies ist ein Schritt hin zu einer menschenfreundlicheren Verkehrspolitik für den Bremer Nordosten. Fußgängerampeln an der Kurfürsten- und Richard-Boljahn-Allee schaffen mehr Lebensqualität für viele und bedeuten zugleich weit geringere Einschnitte für den automobilen Verkehr, als manche Lobbyisten jetzt behaupten.&#8221;</p>
<p>Mit diesen Worten begrüßte der Schwachauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Hamann jetzt die Empfehlungen des &#8220;Verkehrskonzepts Bremer Nordosten&#8221;. Dieses wird am Donnerstag in der Deputation für Bau und Verkehr behandelt.</p>
<p>In dem Konzept, das auf den Untersuchungen von vier unterschiedlichen Planungs- und Ingenieurbüros beruht, werden unter anderem Fußgängersignalanlagen in Höhe Metzer und Brandenburger Straße sowie Carl-Severing-Straße empfohlen. Hinzu kommen die barrierefreie Umgestaltung von Bushaltestellen sowie eine Geschwindigkeitsdrosselung auf Tempo 50 zwischen Kirchbachstraße und Bürgermeister-Spitta-Allee und in der Richard-Boljahn-Allee.</p>
<p>&#8220;Kurfürsten- und Richard-Boljahn-Allee zerschneiden unseren Stadtteil und stammen aus einer Zeit, in der die autogerechte Stadt über alles ging&#8221;, so Hamann. Diese städtebaulichen Wunden würden bleiben. Ihre schädlichen Auswirkungen auf die Menschen in den benachbarten Quartieren könnten durch ebenerdige Fußgängerüberwege jedoch abgemildert werden.</p>
<p>&#8220;Angesichts des demographischen Wandels und immer mehr älteren, in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Menschen ergibt das Verkehrskonzept Sinn. Aber auch Schüler werden von den neuen Überwegen profitieren&#8221;, sagte Hamann. Es werde außerdem einfacher, in den Bus zu steigen.</p>
<p>&#8220;Dies alles bedeutet etwa eine Minute mehr Fahrzeit für Autofahrer auf dieser Strecke. Peinlich, deswegen so einen Wind zu machen&#8221;, sagte der SPD-Politiker adressiert an die Kritiker der Planungen. Die Innenstadt bleibe weiterhin gut erreichbar.</p>
<p>Positiv sei außerdem, dass in dem Konzept Anregungen der betroffenen Stadtteilbeiräte aufgegriffen wurden, so Hamann. Das Konzept, das auch eine Geschwindigkeitsdrosselung auf der Bismarckstraße vorsieht, beziehe auch benachbarte Stadteile mit ein und sei insgesamt &#8220;eine runde Sache&#8221; für eine stadtteilverträglichere Verkehrssituation im Bremer Nordosten.</p>
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		<title>Lebensqualität durch Abbau von Hindernissen</title>
		<link>http://www.spd-schwachhausen.de/2007/10/187/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 19:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwachhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
Quelle: Weser Kurier, Stadtteilumschau 7.10.2007
Nach Bürgerbefragung und Beiratsinitiative zur barrierefreien Querung der Kurfürstenallee hat sich der SPD-Ortsverein Schwachhausen Süd-Ost vorgenommen, auf weitere bauliche Barrieren im Stadtteil aufmerksam zu machen und auf ihre Beseitigung hinzuarbeiten. Vor allem ältere und in der Mobilität eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger wie Rollstuhlfahrer, Blinde und Sehbehinderte treffen oft auf Hindernisse, die Normalbürger meist ohne Schwierigkeiten überwinden können, die aber für die Betroffenen die Teilhabe am städtischen Leben erheblich einschränken.
Deswegen hat der Ortsverein eine Projektgruppe eingerichtet, die diese neuralgischen Punkte ausfindig machen und der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Barrierefreiheit im öffentlichen Raum</h3>
<p><strong>Quelle: Weser Kurier, Stadtteilumschau 7.10.2007</strong></p>
<p>Nach Bürgerbefragung und Beiratsinitiative zur barrierefreien Querung der Kurfürstenallee hat sich der SPD-Ortsverein Schwachhausen Süd-Ost vorgenommen, auf weitere bauliche Barrieren im Stadtteil aufmerksam zu machen und auf ihre Beseitigung hinzuarbeiten. Vor allem ältere und in der Mobilität eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger wie Rollstuhlfahrer, Blinde und Sehbehinderte treffen oft auf Hindernisse, die Normalbürger meist ohne Schwierigkeiten überwinden können, die aber für die Betroffenen die Teilhabe am städtischen Leben erheblich einschränken.</p>
<p>Deswegen hat der Ortsverein eine Projektgruppe eingerichtet, die diese neuralgischen Punkte ausfindig machen und der Öffentlichkeit und dem Beirat vorstellen soll. Oft sind nur Kleinigkeiten ohne große Kosten zu ändern, um den behinderten Mitbürgern ihr Leben zu erleichtern. Aber auch die größeren und kostenträchtigen Projekte sollen mittelfristig in Angriff genommen werden, um die Lebenssituation im Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Zweifelsohne gehört dazu auch die barrierefreie Querung der Kurfürstenallee. Brücken und Tunnel sollen durch vorbildliche Lösungen mit Fußgänger-Bedarfsampeln ersetzt werden, wie sie beispielsweise in der Parkallee oder der Pfalzburger Straße schon verwirklicht worden sind.</p>
<p>Die Projektgruppe bittet die Leserinnen und Leser um Mithilfe und ist für jede Anregung dankbar, die an Ferdinand Berghorn, Loignystraße 27, 28211 Bremen, Telefon 4919033, übermittelt wird.</p>
<p><img src='/images/bfrei/bfrei1.jpg' alt='Foto: Abbau von Hindernissen' width='600' ></p>
<p>Das Bild zeigt die SPD-Projektgruppe <q>Barrierefreies Schwachhausen</q> bei einem Ortstermin. Hier stört ein Absperrpfosten mitten auf dem Fußweg, der für Sehbehinderte ein gefährliches Hindernis darstellt. Von l. nach r.: Uwe Warnken (Sachkundiger Bürger beim Beirat), Schwer&shy;behindertenvertreter Hermann Tietke, Rainer Hamann (Bürgerschafts&shy;abgeordneter und Baudeputierter) und Philipp Böhmer (Mitglied im Beirat Schwachhausen).</p>
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		<title>Brücke und Tunnel schrecken ab</title>
		<link>http://www.spd-schwachhausen.de/2007/04/brucke-und-tunnel-schrecken-ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 20:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Hamann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwachhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kurfürstenallee]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Fußgänger auf Kurfürstenallee
Weser-Kurier, Stadtteilbeilage
SCHWACHHAUSEN Sie ist ein Relikt längst überholter Verkehrs- und Straßenbauplanung, zerschneidet den Stadtteil und entwickelt sich zunehmend als Gefahrenherd für Fußgänger und Radfahrer. Jetzt will der SPD-Ortsverein Schwachhausen Süd-Ost einen erneuten Anlauf nehmen, um die Situation auf der Kurfürstenallee zu entschärfen. Mittelfristig, davon ist auch der Beirat überzeugt, gehe kein Weg daran vorbei, die Betonpiste mit beampelten Kreuzungen zu versehen.
Die Planung der Kurfürstenallee stammt nach den Worten von SPD-Beiratsmitglied Rainer Hamann aus einer Zeit, in der dem Kraftfahrzeugverkehr absoluter Vorrang eingeräumt wurde. Für Fußgänger und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Immer mehr Fußgänger auf Kurfürstenallee</h3>
<p><strong>Weser-Kurier, Stadtteilbeilage</strong></p>
<p><strong>SCHWACHHAUSEN</strong> Sie ist ein Relikt längst überholter Verkehrs- und Straßenbauplanung, zerschneidet den Stadtteil und entwickelt sich zunehmend als Gefahrenherd für Fußgänger und Radfahrer. Jetzt will der SPD-Ortsverein Schwachhausen Süd-Ost einen erneuten Anlauf nehmen, um die Situation auf der Kurfürstenallee zu entschärfen. Mittelfristig, davon ist auch der Beirat überzeugt, gehe kein Weg daran vorbei, die Betonpiste mit beampelten Kreuzungen zu versehen.</p>
<p>Die Planung der Kurfürstenallee stammt nach den Worten von SPD-Beiratsmitglied Rainer Hamann aus einer Zeit, in der dem Kraftfahrzeugverkehr absoluter Vorrang eingeräumt wurde. Für Fußgänger und Radfahrer sind deshalb vor rund 30 Jahren Brücken und Tunnel gebaut worden, die sich freilich nicht erst seit heute als abschreckend erweisen. Rollstuhlfahrer und Rollator-Benutzer zum Beispiel haben kaum Chancen, die &#8220;steilen&#8221; Brücken zu überqueren. Und ein Fußgängertunnel wie der in Höhe Orleanstraße vertreibt die potenziellen Benutzer aufgrund seiner Dunkelheit, Verschmutzung und seines bestialischen Gestanks.</p>
<p><a href="http://www.spd-schwachhausen.de/wp-content/uploads/2007/04/CIMG0812.JPG"><img src="http://www.spd-schwachhausen.de/wp-content/uploads/2007/04/CIMG0812-300x225.jpg" alt="CIMG0812" title="CIMG0812"  class="alignnone size-medium wp-image-593" /></a></p>
<p>Fußgänger und Radfahrer, das beobachten auch die Beamten des zuständigen Eichhörnchenreviers mit zunehmender Sorge, greifen deshalb zur Selbsthilfe: Sie überqueren die Betonpiste an Stellen, wo es verboten und zudem gefährlich ist. Beispielsweise beim Postgebäude an der Bushaltestelle Brandenburger Straße, wo Fußgänger sich selbst sonntags auf den gefahrvollen Weg begeben.</p>
<p>An anderen Stellen zeugen zum Teil breit angelegte Trampelpfade von der &#8220;Initiative&#8221; der benachteiligten Verkehrsteilnehmer: In Höhe Metzerstraße und Verdunstraße, das beweisen die Spuren im Erdreich, laufen Fußgänger scharenweise über die Kurfürstenallee. Und stadtauswärts, zu Beginn der Richard-Boljahn-Allee, hat auch ein 150 Meter langer Zaun die Überquerung der viel befahrenen Trasse nicht verhindern können.Der Beirat Schwachhausen hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Problematik befasst und Abhilfe gefordert. Bislang ohne Erfolg.</p>
<p>Deshalb hat der SPD-Ortsverein nach Mitteilung seines stellvertretenden Vorsitzenden Ferdinand Berghorn jetzt eine Fragebogenaktion unter den Anwohnern beiderseits der Kurfürstenallee gestartet.Um ein repräsentatives Meinungsbild zu erhalten, werden 600 Fragebögen verteilt. Unter anderem möchten die örtlichen Sozialdemokraten wissen, an welcher Stelle die Anwohner die Kurfürstenallee überqueren. Oder ob eine Zeitverzögerung für den Kfz-Verkehr zumutbar ist, damit Fußgänger die Straße überqueren können.</p>
<p>Letztlich, so der stellvertretende Ortsamtsleiter Ernst Kittlaus, werde die Stadt wohl nicht darum herumkommen, mit Ampeln bestückte Kreuzungen zu bauen und Brücken sowie Fußgängertunnel zu beseitigen. Bislang sind derartige Forderungen mit dem Hinweis auf Bremens finanzielle Möglichkeiten abgebürstet worden. Allerdings verschlingt zum Beispiel auch die regelmäßig erforderliche Sanierung der Brücken immer wieder öffentliche Gelder. Zudem, so Kittlaus, entsprächen die Brücken nicht mehr den heutigen Vorschriften. Sie seien für Rollstuhlfahrer und Rollator-Benutzer schlicht zu steil.</p>
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