SPD Positionen zur Bildungs- und Sozialpolitik

Mehr Geld in Bildung investieren

SPD Parteivorstand

Die SPD setzt klare Prioritäten zugunsten der Bildungspolitik. Wir werden stärker in das Bildungssystem investieren. Die absehbare demografische Entwicklung führt zu erheblichen Rückgängen bei der Zahl der Kinder im schulpflichtigen Alter und damit zu Minderausgaben. Die Länder verpflichten sich, die frei werdenden Ressourcen effizient für Angebotserweiterungen und qualitative Verbesserungen im Bildungssystem zu nutzen. Die SPD wird darauf hinwirken, dass der Bund diese finanzielle Prioritätensetzung durch gezielte Maßnahmen in Bereichen mit gemeinsamer Verantwortung unterstützt.

Frühkindliche Bildung: Beitragsfreiheit ab 2013

Gute Bildung darf nicht an dem fehlenden Geld in der Familie scheitern. Die SPD steht grundsätzlich für den gebührenfreien Zugang zur Bildung – von der Kita bis zur Hochschule. Die SPD baut die sozialen Hürden für den Zugang zur frühen Bildung ab. Wir wollen die Eltern von den Kita-Gebühren entlasten. Parallel zum vereinbarten Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder wird die SPD dafür sorgen, dass der Besuch einer Kita für alle Kinder von eins bis sechs schrittweise bis 2013 beitragsfrei gestellt wird. Der Bund wird sich an diesen Kosten substantiell beteiligen.

Flächendeckend Ganztagsschulen einführen

Die SPD setzt sich für den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen ein. Eine gute Ganztagsschule braucht zusätzliches qualifiziertes Personal.
Die SPD setzt sich dafür ein, dass auch der Bund den weiteren Ausbau der Ganztagsschulen unterstützt, indem er beispielsweise ein Programm zur begleitenden Schulsozialarbeit an Ganztagsschulen im Rahmen der Jugendhilfe auflegt.

Bundesweit einheitlicher Hochschulzugang für Fachkräfte ohne Abitur

Die SPD wird die Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne Abitur öffnen und so die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöhen. Dafür wollen wir einen bundesweit einheitlichen und erleichterten Hochschulzugang für Fachkräfte ohne Abitur durchsetzen. Wir wollen, dass ein Meister-Abschluss oder ein vergleichbarer Abschluss für ein Hochschulstudium qualifiziert. Auch wer eine Berufsausbildung abschließt und über Berufserfahrung verfügt, muss einen fachgebundenen Hochschulzugang erhalten können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.