Bürgerdialog in Horn-Lehe mit Senator Mäurer

Diskussionveranstaltung zur Situation im Bremen

In der gut besuchten Aula der Schule Ronzelenstraße stellte sich Senator Ulrich Mäurer den Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Bis zum Eintreffen des Innensenators leitete der Leiter der Polizeiinspektion Ost, Jörg Meier, den Bürgerdialog mit einer kurzen Übersicht seiner Tätigkeiten und Probleme aus Sicht der Polizei des Stadtteils ein. Er erklärte dabei u.A., daß trotz veränderter Öffnungszeiten des Horner Reviers keine Sicherheitslücken entstehen. Ferner führte er aus, daß der Stadtteil Horn-Lehe ein sehr sicherer Stadtteil ist, abgesehen von einigen Auto- und Wohnungseinbrüchen.

Als dann mit 10minütiger Verspätung Uli Mäurer eintraf (wg. Stau am Stern, was sonst), hatte die Gymnastikgruppe der Schule eine beeindruckende Darbietung über ihre Leistung gezeigt.

Gymnastikgruppe der Schule Ronzelenstraße

Uli Mäurer war dann in seinem Vortrag auf den Umzug der Polizei Horn in das ehemalige Schulungszentrum der Post eingegangen und sagte noch einen Umzug für das Jahr 2010 zu. Auch auf das Problem der Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr ging er ein und versprach trotz der bekannten finanziellen schlechten Lage eine notwendige Besserung einzuleiten.

Senator Ulrich Mäurer

Er selbst beschrieb, wie marode der Bau ist, eine bauliche Sanierung ist dringend notwendigt. Ausdrücklich betonte Uli Mäurer, daß die Freiwillige Feuerwehr unverzichtbar für Bremen ist, aber natürlich dabei auch die Haushaltssituation berücksichtigt werden muß. Die finanzielle Misere Bremens zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Veranstaltung. Es ging dabei auch um eine evtl. Schließung des Unibades. Auch hier sind kostspielige Sanierungsmaßnahmen dringend notwendig, daß dabei dann zwangsläufig solche Fragen hochkommen.

Man konnte hier erleben, wie Uli Mäurer sichtlich bemüht war, auf die Fragen u. Nöte der Bürgerinnen u. Bürger einzugehen, auch wenn das nicht immer unbedingt in das Ressort des Innensenators gehörte. Es zeigte sich hier sehr deutlich, daß mit der Amtsübernahme auch ein schweres Erbe übernommen wurde. Bleibt uns Bremerinnen u. Bremern nur, bei unseren Wünschen auch mal die Notlage Bremens nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

Gerd Rohde
SPD Schwachhausen Süd/Ost

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