Archiv des Autors: Rainer Hamann

Stadt der kurzen Wege fängt mit Barrierefreiheit an

1.11.2021
Beschluss
Der Senat als zuständige Stelle wird aufgefordert, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für Menschen mit Mobiliätseinschränkungen deutlich zu verbessen.

Insbesondere bei Baustellen im öffentlichen Raum muss bei der Einrichtung von Baustellen mehr auf Barrierefreiheit für den Fußverkehr geachtet werden.

Begründung
In ihrem Artikel 9 Absatz 1 verpflichtet die UN-Behindertenrechtskonvention ihre Unterzeichnerstaaten, geeignete Maßnahmen zu treffen, um für Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt den Zugang zu Gebäuden, Straßen, Transportmitteln sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäusern, medizinischer Einrichtungen und Arbeitsstätten zu gewährleisten.

Bei Transportmitteln wird das in Bremen gut umgesetzt, so zum Beispiel bei der Beschaffung von Niederflurstraßenbahnen und dem Umbau von Haltestellen des ÖPNV und SPNV.

Die barrierefreie Einrichtung von Baustellen im Straßenraum wird teilweise deutlich vernachlässigt. Dabei mangelt es nicht an Richtlinien, sondern die Planung/Umsetzung ist oft schlecht und wird dem Anspruch einer Stadt der kurzen Wege nicht gerecht.

Für Menschen mit Einschränkungen (z.B. Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen) stellen Umleitungen bei Baustellen wegen der Aufgabe eines Fußwegs eine Barriere dar.

Zwei Beispiele für Probleme aus dem Stadtteil Schwachhausen:

  1. Baustelle Schwachhauser Heerstraße zwischen Emmastraße und Schwachhauser Ring, Aufgabe des Fußweges, Umweg über zwei Ampeln für Fußverkehr
  2. Baustelle Heinrich-Heine-Straße Nr. 48, Aufgabe Fußweg, keine Absperrung auf der Fahrbahn für den Fußverkehr

Der KFZ-Verkehr wird durch solche Baustellen nicht behindert. Der Fußverkehr wird zu Umwegen genötigt. Die Liste lässt sich fortsetzen.

Für den Ortsverein Schwachhausen Süd/Ost

Rainer Hamann
– Vorsitzender –

Beispiel: Baustelle in Hastedt

FES-Studie zeigt politische Einstellungen in Bremen

„Hohe Lebenszufriedenheit und differenzierte wirtschaftliche Lageeinschätzung“

„Die Menschen in Bremen zeigen eine hohe Lebenszufriedenheit (Mittelwert von 7,1 auf einer Skala von 0 bis 10) und bewerten zugleich ihre eigene wirtschaftliche Situation in großer Mehrheit (83%) als gut oder sehr gut. Demgegenüber wird die wirtschaftliche Lage des Bundeslands kritisch eingeschätzt. 61% schätzen diese als weniger gut ein, 19% sogar als schlecht.“

Link: weitere Informationen und Studie

Kinderfest Schwachhausen Süd/Ost

Kinderfest auf der Schenkendorfwiese

Wie sagt man in Bremen? Wenn eine Veranstaltung mehr als zweimal stattfindet, dann ist es eine Tradition.

Also: eine gute Tradition ist das Kinderfest der SPD Schwachhausen Süd/Ost auf der Schenkendorfwiese.

An diesem Tag war es etwas kühler als sonst, das hat dem Spaß aber nicht geschadet. Die Hüpfburg wurde wie immer von vielen Kindern ‚belagert‘. Bei Kaffee und Kuchen gab es Gelegenheit mit den Senatorinnen Claudia Bogedan und Eva Quante Brandt ins Gespräch zu kommen.

Der Kandidat für die Wahl zur Bremischen Bürgerschaft unseres Ortsvereins Rainer Hamann war natürlich dabei.

Kinderfest Schwachhausen Süd/Ost

Kinderfest Schwachhausen Süd/Ost

Kinderfest Schwachhausen Süd/Ost

Kinderfest Schwachhausen Süd/Ost

Besonders bedanken möchten wir uns bei allen ehrenamtlichen Mitgliedern des OV die bei diesen Fest geholfen haben. Besonders der Kuchen – selbstgebacken – wurde gelobt.

Rainer Hamann
– Vorsitzender –

Aus Fehlern lernen – Analyse der Bundestagswahl 2017

Etwas versteckt findet sich auf der SPD-Bundesseite der Bericht zum letzten Wahlkampf.

Die SPD ist in der Krise. In der womöglich tiefsten seit 1949. Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017, das schlechteste in 69 Jahren, drei Parteitage innerhalb von viereinhalb Monaten und die tiefe Entfremdung zwischen sozialdemokratischer Basis und ihrer Führung sind nur der sichtbare, äußere Ausdruck dieser Krise. In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Sozialdemokratie zu einem Sanierungsfall geworden.

Medial wird die älteste Partei Deutschlands als der kranke Mann in der deutschen Parteienlandschaft abgebildet.