Weibliche Fachkräfte aktiv in den Arbeitsmarkt integrieren

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion begrüßt nachdrücklich, dass die Bundesagentur (BA) für Arbeit das Fachkräftepotenzial bei Frauen künftig besser nutzen und beispielsweise mehr arbeitslose Frauen, die keine Leistungen erhalten, gezielt qualifizieren will. „Die aktuell von der BA vorgelegten Daten bestätigen unseren Kurs, die Rahmenbedingungen und die Förderung für arbeitslose in Teilzeit beschäftigte Frauen zu verbessern, um ihre Lebenssituation zu verbessern und gleichzeitig dem beginnenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken“, kommentiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Helga Ziegert, die jetzt vorgelegte Studie der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen.

„Die Untersuchung zeigt, wie wichtig es war, dass sich die Bremer SPD-Fraktion nachdrücklich dafür eingesetzt hat, in die bremische Arbeitsmarktpolitik ausdrücklich Nicht-Leistungsempfängerinnen einzubeziehen und dafür gesorgt hat, dass das Programm „Familie und Beruf“ besonders auf Branchen wie den Einzelhandel zielt, in dem überwiegend Frauen und sehr viele Teilzeitkräfte arbeiten,“ betont Ziegert. Der von der SPD initiierte Ausbau des Ganztagsschulangebots komme den Schülerinnen zugute, erleichtere es aber zugleich deren Müttern, einen Beruf auszuüben.

Spezielle Förderangebote für Existenzgründerinnen, so Ziegert, hätten sich im Land Bremen bewährt. Der durch die BA-Analyse nun neuerlich untermauerten Notwendigkeit, junge Frauen für zukunftsträchtige und in der Regel besser bezahlte Berufsfelder zu interessieren, trage beispielsweise das Projekt Ausbildungskonzept „Roberta“ Rechnung, das Schülerinnen für das Schlüsselthema Robotik interessieren solle. Die BA-Studie belege aber auch, dass trotz aller Anstrengungen und Erfolge Frauen am Arbeitsmarkt benachteiligt geblieben seien: Sie arbeiteten häufiger in Teilzeit, seien nach wie vor weit seltener berufstätig und profitierten vom Aufschwung deutlich weniger als Männer. „Ich appelliere an alle UnterzeichnerInnen der Bremer Vereinbarung, ihrer gesellschaftlichen und betrieblichen Verantwortung durch die Ausbildung und Beschäftigung weiblicher Fachkräfte sowie die Schaffung familienfreundlicher Rahmenbedingungen gerecht zu werden.“

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