Schausteller, Politik und Verwaltung „in einem Boot“

SPD Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen lädt ein

Politik trifft Freimarkt: Am heutigen Mittwoch haben Schausteller und Verantwortungsträger aus Politik und Verwaltung über aktuelle Fragen rund um die Bürgerweide diskutiert.

Am traditionellen Freimarkts-Frühschoppen im „Riverboat“ nahmen unter anderem Bürgerschaftspräsident Christian Weber, die Leiterin des Stadtamts Marita Wessel-Niepel, Bremens Marketingchef Dr. Klaus Sondergeld, SPD-Innenpolitiker Sükrü Senkal sowie Rudi Robrahn, der Vorsitzende des Bremer Schaustellerverbandes, teil.

Rund einhundert Menschen – viele von ihnen Schausteller – waren auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD im Lande Bremen (AGS) in das Riverboat-Zelt gekommen.

„Ich habe mich sehr über den offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander gefreut“, so der AGS-Vorsitzende Peter Zerfowski. Man habe vereinbart, in allen anstehenden Fragen für möglichst große Transparenz zu sorgen – sei es bei der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für die Bürgerweide oder beim umstrittenen Thema einer Gebührenerhöhung für die Schausteller.

Dort gehen die Vorstellung über den Grad der Erhöhung bekanntlich weit auseinander – die Zahlen, die Schaustellern respektive Stadtamt vorschweben, rangieren zwischen 80 und 300 Prozent.

„Irgendwo dazwischen werden wir uns einigen müssen. Mir ist wichtig, dass nicht einseitig ein bestimmter Wert festgelegt wird – denn Freimarkt und Osterwiese sind auch wirtschaftlich bedeutsam für Bremen“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Andreas Kottisch. Zugleich sei klar, dass auch die Schausteller ihren Beitrag für die neue Elektro-Infrastruktur und die Wasserversorgung der Bürgerweide leisten müssten. Bremen sei hier immerhin mit mehreren Millionen Euro in Vorleistung gegangen. „Wir müssen gemeinsam schauen, was möglich ist“, so der SPD-Politiker.

Redaktionsbüro Milko Haase
Fotos: Gerd Rohde

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