Archiv des Autors: Ortsverein

SPD feiert mit Freunden in Kalabrien

Frühjahrstreffen der internatioalen Sozialdemokraten

Auch wenn allgemein der Eindruck besteht, dass es sich bei der SPD um eine überwiegend provinzielle Partei handelt, kann man immer wieder feststellen, dass die Zeiten früherer internationaler sozialdemokratischer Aktivitäten ab und an doch noch durchschimmern. So fand zum Beispiel Anfang Mai 2017 zum 13. Mal in ununterbrochener Folge das Frühlingsfest der SPD statt. Nach den vergangenen Treffen in Griechenland und Kroatien stand dieses Jahr Kalabrien, die „Stiefelspitze Italiens“, auf dem Programm von fast 500 reiselustigen Genossinnen und Genossen aus ganz Deutschland.

Natürlich war die Woche gefüllt mit Highlights wie den Besuchen in Pizzo und Tropea, den Mittelpunkten des touristischen Geschehens Kalabriens am Thyrrenischen Meer, sowie Crotone und Le Castella am Ionischen Meer. Außerdem waren die auch bereits in der Antike existierenden hochinteressanten Bergorte Squillace und Stilo Ausflugsziele. Und für diejenigen, denen das noch nicht reichte gab es auch Ganztagstouren zu den Äolischen Inseln wie auch nach Reggio Calabria und Scilla. Alles in allem kann man feststellen, dass die geringe touristische Infrastruktur trotz kilometerlanger ungenutzter Sandstrände in diesem Teil des Mezzogiorno noch jede Menge Möglichkeiten bietet, die sozialen Probleme dieser Region Italiens zumindest teilweise lösen zu helfen.

Da die Touristik aber nicht der einzige Zweck eines Frühjahrstreffens einer politischen Partei wie die SPD sein kann, fanden zusätzlich einige politische „open air“-Veranstaltungen im Amphitheater des Hotels statt, die reges Interesse fanden. So standen an einem Abend Vorstandsmitglieder der Partito Democratico (PD) – die Partner der SPD sowohl in der Fraktion im Europäischen Parlament wie auch in der neuen weltweiten Organisation sozialistischer und fortschrittlicher Parteien unter dem Namen „Progressive Alliance“ – zur Verfügung. Es wurde von dem auch für Parteisympathisanten offenen Wahlverfahren der PD zur Neuwahl des Parteivorsitzenden Matteo Renzi ebenso berichtet wie über die Organisation der Partei von den Ortsclubs über die Provinzebenen hinweg bis zur gesamtitalienischen Organisation.

An einem weiteren Abend berichtete und diskutierte einer der bedeutendsten Staatsanwälte Italiens über den „Kampf gegen die Mafia“, die gerade in Kalabrien mit der `Ndrangheta in ihrer ältesten und noch traditionellsten Form aktiv ist. Insbesondere bemängelte er, dass dieses „Krebsgeschwür der italienischen Gesellschaft“ (Zitat) bei den europäischen Partnern nicht ausreichend bekämpft wird und dort immer noch als „traditionelle und kulturelle Besonderheit“ betrachtet wird. Obwohl die Schießereien vor einigen Jahren in Duisburg mit 6 Toten – in deren Aufklärung auch er als italienischer Experte eingebunden war – eigentlich ausreichend die Realität der Bedrohung zivilisierter Gesellschaften durch diesen Geheimbund dokumentierten. Allerdings hob er auch hervor, dass Deutschland noch das Land innerhalb der EU ist, welches die italienischen Behörden am weitestgehenden in ihrem Kampf unterstützt.

Ein weiterer politischer Höhepunkt war ein „Politischer Vormittag“ mit Heidemarie Wieczorek-Zeul, u.a. ehemalige Vorsitzende der Jusos, Europaabgeordnete, Bundesministerin für Entwicklungszusammenarbeit und stellvertretende Parteivorsitzende. Anwesend war neben dem Vizepräsidenten der Region Kalabrien (PD) auch noch der Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Simeri (PD), die beide freundliche Grußworte an die anwesenden Genossinnen und Genossen von der SPD richteten. Die Referentin Wieczorek-Zeul wies auf die wichtigen Entwicklungen in Europa insbesondere im Zusammenhang mit dem rechtsnationalistischen und rassistischen Populismus hin. Sie forderte von der Bundesregierung echte Unterstützung für den neu gewählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine europapolitischen Bemühungen, die losgelöst sein müsste von den unerträglichen Bevormundungen durch Minister Schäuble und anderen ausschließlich auf Deutschland fixierten Finanzpolitikern. Eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik innerhalb der Euro-Zone wären dabei unverzichtbar.

Wenn das nicht erfolgt, wäre die deutsche überhebliche Haltung gegenüber den europäischen Partnern die wesentliche Ursache, wenn Europa auseinander brechen würde. Es folgte noch eine intensive Diskussion mit der Referentin auch zu den Themen Flüchtlinge und Fluchtursachen, fehlende Verbote von Waffenverkäufen und der manchmal unterentwickelten Gesprächskultur innerhalb der SPD zu internationalen Themen, die in der bewegten Vergangenheit der internationalen sozialdemokratischen Bewegung unter anderem durch Repräsentanten wie Willy Brandt, Bruno Kreisky und Olof Palme gepflegt wurde.

Das nächste also 14. Frühjahrstreffen der SPD in 2018 wird aller Voraussicht nach dann im April 2018 in Andalusien stattfinden.

Uwe Warnken

Antrag: Hortsituation in Schwachhausen verbessern

Antrag der SPD- Beiratsfraktion während der Beiratssitzung am 25.0 Februar 2016 einstimmig beschlossen

Beschlossener Antrag der SPD Beiratsfraktion Schwachhausen zur Hortsituation. Beschluss 250216

Beschlossener Antrag der SPD Beiratsfraktion Schwachhausen zur Hortsituation. Beschluss 250216

Zusätzlich wurde den zuständigen Stellen mit dem Antrag diese Fragen mit einer Frist zum 28. April 2016 zur Beantwortung gestellt:

  1. Wann ist die Frage der Statik für die in Frage kommende Hausmeisterwohnung geklärt?
  2. Wer wird der Träger der Einrichtung sein?

Arbeitsgruppe zur Grundlagenermittlung Bürgerzentrum Schwachhausen

Einstimmiger Beiratsbeschluss des Beirates Schwachhausen zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe für die Grundlagenermittlung zur Gründung eines Bürgerzentrums

Der Treffpunkt Arche e.V. besteht seit 16 Jahren im Stadtteil und ist eine wichtige Institution für viele Aktivitäten von Initiativen, Vereinen und Parteien. Die evangelisch-methodistischen Kirche als Vermieter kann den Verein nicht mehr unterstützen und so wird der Treffpunkt in dieser Form geschlossen.
Auf der Novembersitzung des Beirates Schwachhausen wurde die Angelegenheit politisch diskutiert.

Allgemeines Fazit

In Schwachhausen fehlt ein Bürgerzentrum oder ein Bürgerhaus. Vor diesem Hintergrund wurde der Antrag der SPD-Fraktion

Antrag der SPD Beiratsfraktion Schwachhausen zur Beiratssitzung am 26. November 2015

Antrag der SPD Beiratsfraktion Schwachhausen zur Beiratssitzung am 26. November 2015

einstimmig angenommen. Die erste Zusammenkunft des Arbeitskreises ist für Anfang 2016 terminiert.

Für die Fraktion
Stefan Pastoor

OV Engagiert sich für Freifunk im Land Bremen

Wieder geht es einen kleinen Schritt voran, diesmal wurde das Thema Freifunk bei Buten un Binnen aufgegriffen. Mittendrin unser OV-Vorsitzender und Abgeordneter Rainer Hamann (MdBB). Zum Thema gibt es ein nettes Video von Radio Bremen.

Es lohnt sich den Beitrag einmal anzuschauen und wer mehr wissen möchte, kann hier Details finden.

Hier geht es zum Antrag Freifunk in Bremen – Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement, welcher angenommen wurde. Es zeigt sich einmal mehr, neue und innovative Konzepte zu unterstützen lohnt sich für alle.

MdBB Rainer Hamann – Gastbeitrag Bremer Senat soll Freifunk unterstützen

Parken auf dem Schwachhauser Ring legalisieren Teil 2

Beschluss auf der Beiratssitzung Schwachhausen 23. Oktober 2013:
Beschluss_Parken_Schwachauser Ring_10_2014
Der Beschluss ist das Ergebnis des Beiratsbeschlusses des Beirates Schwachhausen vom 26. September 2013:
Beschlussvorlage_Geteteich_Beirat281113

Das Projekt ist seit dem September 2013 durch einen „Runden Tisch“ mit Anwohnern behandelt worden. Es folgten mehrere Befassungen im Fachausschuss Verkehr des Beirates.

Unterstützung für die Forderung nach einer gemeinsamen Oberstufe für Oberschulen

Beschlussvorschlag wird Beiratsbeschluss

Am 22. September 2014 hat der Beirat Schwachhausen in der Sitzung des Fachausschusses Bildung, Soziales, Integration und Sport einen Beschlussvorschlag zugestimmt. Der Beschluss erfolgte einstimmig bei einer Enthaltung.
In dem Beschlussvorschlag werden die Forderungen der Elternvertretung der Oberschule Am Barkhof und der Schulleitung nach einer Oberstufe (Klassen 11 bis 13) für die Oberschule für gegebenenfalls weiterer Schulen im oder für den Stadtteil begrüßt. Die Oberstufe soll nach dem Konzept der Oberschulen geführt werden.
Die SPD- Fraktion im Beirat Schwachhausen begrüßt das frühe Engagement der Elternvertreter und der Schulleitung nach einer für die Schüler und Eltern guten Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzeptes der Oberschule im Stadtteil.
Es gibt 34 Oberschulen im Land Bremen. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler besuchen diese. Auf einer Oberschule können sie alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse erreichen.

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SmartCities – Weiterdenken – Freifunk

Eine intelligente Stadt braucht Verbindung zu seinen Bewohnern. Was läge also näher jedem Bewohner freien Zugang zum Internet zu ermöglichen? Unmöglich werden viele sagen, ich sage eine spannende Herausforderung mehr nicht. Eine vernetzte Stadt lebt davon das ihre Bewohner sich frei austauschen und informieren können. Das Prinzip Freifunk ist nicht neu, leider aber auch nicht verbreitet. Was also ist Freifunk? Im Endeffekt ist es nicht anderes als ein Wlan-Netzwerk, welches über die Stadt verteilt ist. Warum ist es wichtig, sich, darüber Gedanken zu machen? Freifunk ist sozialisierte Kommunikation, es ist sicher und unbestechlich. Die Betreiber eines solchen Wlan-Netzwerkes sind die Anwohner selbst. In einer Zeit, in der die eigene Bundesregierung nicht willens ist, den eigenen Bürger zu schützen vor fremder Überwachung, ist dies eine Möglichkeit sich die Hoheit über die eigene Kommunikation zurückzuholen. Aus diesem Grund, hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion nun einen neuen Antragsentwurf für die Bürgerschaft vorbereitet um dieses Thema voranzubringen.

Antrag im Format PDF: Freifunk in Bremen – Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement

Um sich in das Thema Freifunk weiter einzulesen gibt es viele sehr gute Seiten im Netz. Aber es gibt viele Projekte weltweit, also wer es noch genauer wissen möchte, darf auch gerne selbst googlen.

Links

Einen hervorragenden Podcast, vom Chaos Computer Club (CCC) gibt es hier

Nachtrag: Wie gestern (02.07.2014) der Sueddeutschen Zeitung zu entnehmen ist, soll auf Initiative Gabriels die Störerhaftung in Cafés, Gaststätten und Hotels fallen. Das ist zwar viel zu wenig auf dem Weg zu einem freien Netz, weil gerade Privatpersonen explizit ausgeschlossen von der Reglung sind. Aber trotzdem die Widerstände bröckeln und das ist ein erster guter Anfang.

Die Störerhaftung ist eines der deutlichsten Symptome für die Verzagtheit unserer Verwaltung, Politker und schlussendlich auch der Gesellschaft, die solche gedanklichen Fesseln mitträgt. Aber am Ende werden wir als Gesellschaft auch hier umdenken. Es ist nur eine Frage der Zeit.