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Grundschule Carl-Schurz-Straße wird weiter ausgebaut

Reaktion auf steigende Schülerzahlen

Am Donnerstag hat die Deputation für Bildung das Geld für den weiteren Ausbau der Grundschule an der Carl-Schurz-Straße freigegeben. Für den Ausbau stehen rund 1,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Ausbau ist die Reaktion auf weiter steigende Schülerzahlen in unserem Stadtteil Schwachhausen. Durch die Überbauung und Erweiterung des Nebentraktes werden 500 Quadratmeter Nutzfläche für vier zusätzliche Klassenräume, einen und einen Differenzierungsraum geschaffen. Auch die Schülertoiletten werden erweitert.

Bereits zum Schuljahr 2014/15 muss wegen der steigenden Schülerzahlen an der Carl-Schurz-Straße eine vierte erste Klasse aufgenommen werden. Der Trend zum Wohnen in der Stadt geht weiter – Schwachhausen wächst.

Rainer Hamann, MdBB
Telefon 2449508
E-Mail hamann@spd-schwachhausen.de

Renate Jürgens-Pieper in Schwachhausen

Kurze Schulwege und Forderung nach Oberschule

Zu einer sehr gut besuchten Veranstaltung zum Thema Bildung hat der SPD Ortsverein Schwachhausen Süd/Ost in Zusammenarbeit mit dem SPD-Unterbezirk Bremen Stadt eingeladen. Zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt, eine engagierte Diskussion mit der Bildungssenatorin hat sich entwickelt.

Hauptforderung ist die Einrichtung einer Oberschule in unserem Stadtteil, dieses Schulangebot fehlt in Schwachhausen. „Geben Sie uns einfach eine Oberschule“, so die Forderung. Die SPD in Schwachhausen hat sich in der Vergangenheit immer dafür ausgesprochen ein Oberschulangebot für die Kinder in unserem Stadtteil fehlt. Senatorin Jürgens-Pieper zeigte Verständnis, allein die Suche nach einem Standort gestaltet sich schwierig. Ideal wäre der Barkhof, dieser wird aber von der Universität und dem Hermann-Böse-Gymnasium genutzt und ist leider nicht verfügbar.

Viel wurde in den letzten Wochen über das Anwahlverfahren zu Schulen diskutiert – nicht nur in Schwachhausen. „92 Prozent der Schüler haben einen Platz nach ihrer Anwahl bekommen“, so die Senatorin. Diese Quote entspricht dem Vorjahr. Allein die „mediale Aufmerksamkeit“ ist in diesem Jahr höher. Das derzeitige Verfahren ist deutlich rechtsfester als in der Vergangenheit. Natürlich muss es Ziel sein, die Quote von 92% noch weiter zu erhöhen.

Insgesamt war es eine kritische, sachliche Veranstaltung. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die engagierte Diskussion bedanken.

Rainer Hamann
SPD Ortsverein Schwachhausen Süd/Ost

Diskussion – Bildung in Schwachhausen

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Senatorin Renate Jürgens-Pieper in Schwachhausen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen unserer Gesprächsreihe „SPD im Stadtteildialog – Bildung im Stadtteil“ laden wir alle bildungspolitisch interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Dialog Bildung im Stadtteil Schwachhausen ein am

Mittwoch, 19. Mai 2010 um 19:30 Uhr,
Treffpunkt Arche, Schwachhauser Heerstraße 179, 28211 Bremen

Die Debatte um die Bildungspolitik im Land Bremen gewinnt seit dem neuen Schulgesetz immer mehr an Bedeutung – wirft aber auch eine Reihe von Fragen auf. Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, welche Konsequenzen das neue Schulgesetz konkret in Ihrem Stadtteil hat.

Wir wollen diese Fragen aufgreifen und direkt mit Ihnen in den Stadtteilen diskutieren. Eltern, Schüler, Lehrer, aber auch an Bildungspolitik Interessierte sollen die Gelegenheit erhalten, sich über den aktuellen Stand der Planungen (und Umsetzungen) zu informieren und Ihre Anregungen zu geben.

Renate Jürgens-Pieper, Senatorin für Bildung und Wissenschaft, wird in einem kurzen Eingangsreferat die Schulpolitik in Bremen und Stadtteil Schwachhausen vorstellen. Danach besteht ausführlich die Möglichkeit über das Thema Bildung zu diskutieren.

Auf Ihre Teilnahme freuen wir uns!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Angelo Caragiuli
Vorsitzender SPD Unterbezirk Bremen Stadt

gez. Frank Schmitz
stellv. Vorsitzender

Vorbereitung

Uwe Busse – Mitglied im Organisationsteam des Ortsvereins Schwachhausen Süd/Ost – beim Auftstellen von Stellschildern zur Terminankündigung.

Und so sieht die Materialgarage des Ortsvereins aus. Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Weniger Schul- und Ausbildungsabbrecher

„Das Wichtigste ist die Verpflichtung der Länder, die Schulabbrecher zu halbieren“, sagte Bundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz zu den Ergebnissen des Bildungsgipfels. Gegen diese Forderung hatten sich die Unionsländer bis zuletzt gesträubt, obwohl sie längst Beschlusslage der Kultusministerkonferenz (KMK) ist.

Auch wenn die großen Fragen offen geblieben sind, begrüßte Scholz, dass sich Bund und Länder zumindest darauf einigen konnten, die Zahl der Schulabbrecher bis zum Jahr 2015 im Bundesdurchschnitt von 8 Prozent auf 4 Prozent zu halbieren. Der Arbeitsminister verwies darauf, dass 550.000 der rund drei Millionen Arbeitslosen keinen Schulabschluss haben – „die meisten davon sind Langzeitarbeitslose“.

Als ein weiteres Ergebnis des Bildungsgipfels haben sich Bund und Länder verpflichtet, die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss bis zum Jahr 2015 von 17 Prozent auf 8,5 Prozent zu halbieren.
Stange: Merkel verspielt Chance

SPD-Plakat: „Aufstieg durch Bildung – Kita gebührenfrei / Recht auf Schulabschluss / Studium gebührenfrei“Als eine „herbe Enttäuschung“ bezeichnete die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD, Dr. Eva-Maria Stange, den Bildungsgipfel. Von einem Aufbruch in die Bildungsrepublik könne wirklich nicht die Rede sein. „Den großen Erwartungen, die die Bundeskanzlerin ein Jahr lang geweckt hat, konnte sie in keiner Weise Rechnung tragen“, sagte Stange.

Stange kritisierte, Frau Merkel hätte nach ihrer Bildungsreise quer durch die Republik wissen müssen, dass die drängenden Aufgaben in unserem Bildungssystem nur geschultert werden können, wenn auch mehr Geld in die Bildung investiert werde. „Es ist deshalb ein absolutes Armutszeugnis, dass statt konkreter Zusagen lediglich ein Arbeitskreis herausgekommen ist, frei nach dem Motto: Wer nicht mehr weiter weiß, gründet einen Arbeitskreis.“

Zugleich begrüßte sie die späte Einsicht der Union, dass mindestens 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für bessere Bildung benötigt werden. „Doch statt auf das Jahr 2015 zu vertrösten, braucht der Ausbau der Kindertagesstätten, der Ganztagsschulen und der Hochschulen dringend heute Lösungen.“

SPD Positionen zur Bildungs- und Sozialpolitik

Mehr Geld in Bildung investieren

SPD Parteivorstand

Die SPD setzt klare Prioritäten zugunsten der Bildungspolitik. Wir werden stärker in das Bildungssystem investieren. Die absehbare demografische Entwicklung führt zu erheblichen Rückgängen bei der Zahl der Kinder im schulpflichtigen Alter und damit zu Minderausgaben. Die Länder verpflichten sich, die frei werdenden Ressourcen effizient für Angebotserweiterungen und qualitative Verbesserungen im Bildungssystem zu nutzen. Die SPD wird darauf hinwirken, dass der Bund diese finanzielle Prioritätensetzung durch gezielte Maßnahmen in Bereichen mit gemeinsamer Verantwortung unterstützt.

Frühkindliche Bildung: Beitragsfreiheit ab 2013

Gute Bildung darf nicht an dem fehlenden Geld in der Familie scheitern. Die SPD steht grundsätzlich für den gebührenfreien Zugang zur Bildung – von der Kita bis zur Hochschule. Die SPD baut die sozialen Hürden für den Zugang zur frühen Bildung ab. Wir wollen die Eltern von den Kita-Gebühren entlasten. Parallel zum vereinbarten Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder wird die SPD dafür sorgen, dass der Besuch einer Kita für alle Kinder von eins bis sechs schrittweise bis 2013 beitragsfrei gestellt wird. Der Bund wird sich an diesen Kosten substantiell beteiligen.

Flächendeckend Ganztagsschulen einführen

Die SPD setzt sich für den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen ein. Eine gute Ganztagsschule braucht zusätzliches qualifiziertes Personal.
Die SPD setzt sich dafür ein, dass auch der Bund den weiteren Ausbau der Ganztagsschulen unterstützt, indem er beispielsweise ein Programm zur begleitenden Schulsozialarbeit an Ganztagsschulen im Rahmen der Jugendhilfe auflegt.

Bundesweit einheitlicher Hochschulzugang für Fachkräfte ohne Abitur

Die SPD wird die Hochschulen für beruflich Qualifizierte ohne Abitur öffnen und so die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöhen. Dafür wollen wir einen bundesweit einheitlichen und erleichterten Hochschulzugang für Fachkräfte ohne Abitur durchsetzen. Wir wollen, dass ein Meister-Abschluss oder ein vergleichbarer Abschluss für ein Hochschulstudium qualifiziert. Auch wer eine Berufsausbildung abschließt und über Berufserfahrung verfügt, muss einen fachgebundenen Hochschulzugang erhalten können.

SPD will Weiterbildungsbeteiligung in Bremen erhöhen

„Bisher gilt gerade in der Weiterbildung das „Matthäus-Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben“, kritisierte Margrit Zauner, Referatsleiterin „Berufliche Qualifizierung“ der Senatsverwaltung Berlin, auf einer Diskussionsveranstaltung der SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema Weiterbildung, die in dieser Woche im Haus der Bürgerschaft stattfand. Menschen mit geringer Qualifikation und niedrigen Bildungsabschlüssen seien auch an Weiterbildung kaum beteiligt, obwohl dies für ihre Berufschancen besonders wichtig wäre. „Bildungsberatung hat eine Schlüsselfunktion für erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik“, so Zauner.

„Das Ziel, die Weiterbildungsbeteiligung in Bremen zu erhöhen und zwar besonders bei den Bildungsbenachteiligten ist ehrgeizig. Wir müssen Angebote und Strukturen so gestalten, dass Weiterbildung für alle Menschen attraktiv und erreichbar ist“, machte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Birgit Busch, die durch die Veranstaltung führte, deutlich. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion will deshalb durch Weiterbildungsberatung die Zugangsmöglichkeiten und die Motivation vor allem für Menschen fördern, die bisher wenig Zugang zu Bildungsmöglichkeiten haben.

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Eltern wünschen sich Gesamtschule in Schwachhausen

Diskussionsveranstaltung mit Bildungssenatorin Jürgens-Pieper

Schwachhausen = Eltern, die durchgehende Gymnasien für ihre Kinder wollen, und sonst gar nichts. „Diese Gleichung geht so einfach nicht auf“, so der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rainer Hamann, der am Donnerstag eine SPD-Veranstaltung mit Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper zur Schulentwicklung in Bremen moderierte.

Die Senatorin stellte die bisherigen Ergebnisse des Ausschusses für Schulentwicklung und ihre eigenen bildungspolitischen Vorstellungen vor und ging dann auf Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer ein.

Im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Treffpunkts Arche berichteten Elternsprecher von einem „großen Bedürfnis nach einer Gesamtschule“ im Stadtteil mit seinen „knüppelvollen“ Gymnasien. Gut erreichbar, mit anspruchvollem Schulkonzept, in das Quartier integriert – so beschrieben Eltern in der offenen Diskussionsrunde ihre Wunschvorstellung.

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