Schaustellerfrühschoppen Osterwiese 2014

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Ein etwas anderer Frühschoppen

Die AGS, Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD, hatte traditionell zum Schaustellerfrühschoppen ins ‚RIVERBOAT‘ geladen.

Schon die Eröffnung durch den AGS-Landesvorsitzenden, Peter Zerfowski, ließ einen schon merken, daß es sich hier nicht um einen gemütlichen Frühschoppen handelt.

Es ist auch schon Tradition bei den Schaustellerfrühschoppen während des Freimarktes oder Osterwiese, daß die Schausteller ihre Sorgen und Nöte an die Politik richten.

Worum ging es diesmal beim Schaustellerfrühschoppen?

Der Geschäftsfüher der Wirtschaftsförderung Bremen (WfB), Klaus Sondergeld, lobte wie alle auf dem Podium, die erfolgreichen Bremer Volksfeste wie Osterwiese, Freimarkt und Weihnachtsmarkt als nicht mehr wegzudenken in der Bremer Bevölkerung und über die Bremer Landesgrenzen hinaus.

Er stellte seinen Plan vor, nach dem die Werbung für die Volksfeste künftig von der WfB führend übernommen werden soll. Der Staatsrat aus dem Innenressort, Holger Münch, schlug dann einen Einzug mit den Standgebühren vor. Bislang zahlten die Schausteller freiwillig in einen Topf für Werbung ein. Der Staatsrat betonte dabei ausdrücklich, daß damit keine erhöhten Standgebühren erhoben werden. Trotzdem waren sich die Schausteller in ihrer Ablehnung einig. Klaus Sondergeld brachte noch die Idee eines Beirates in die Diskussion ein, die aber auch nur auf Ablehnung stieß. Da kam dann der Spruch, ‚viele Köche verderben den Brei‘ aus den Reihen der Schausteller.

Im Schlußwort konnte der Bügrerschaftspräsident, Christian Weber, der Osterwiese nur einen glücklichen Verlauf und guten Besuch wünschen.

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