Archiv der Kategorie: Verkehr

Anordnung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der H.-H.-Meier-Allee widerrufen

Mehrheitlicher Beiratsbeschluss vom 17.03.16

Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) wird aufgefordert, die Verkehrsanordnung Nr. VAO.0585/04/2015 zu widerrufen, mit der auf der gesamten Länge der H.-H.-Meier-Allee in beiden Richtungen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 festgelegt wird.

Zudem wurde eine rechtliche Überprüfung durch einen Fachanwalt verabredet, ob die Anordnung auf der Grundlage einer ermessensfehlerfreien Gefahrenbewertung durch das ASV und Verkehrsressort erfolgte und die Beiratsrechte nicht übergangen wurden.

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Linie 8E: Frequenz der Ersatzverkehre erhöhen, Straßenbahnen wieder einsetzen.

Antrag der SPD-Beiratsfraktion am 28. Januar 2016

Die Bremer Straßenbahn AG [BSAG] soll im Streckenverlauf der Linie 8 zwischen Domsheide und Kulenkampffallee die Taktfrequenz des Schienenersatzverkehrs in den Hauptverkehrszeiten unverzüglich von 20 Minuten auf 10 Minuten erhöhen. Mit dem im April zu erwartenden Fahrplanwechsel soll die BSAG wieder Straßenbahnen statt des Ersatzverkehrs einsetzen.

Im Einzugsbereich der Linie 8 wohnen viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die die Linie 8 für die Fahrt zur Arbeit nutzen. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sind als Fußgänger eingeschränkt mobil. Der Weg zur Haltestelle Parkallee ist ihnen nicht länger zuzumuten.

Die Straßenbahnlinie 6 ist durch das Ausweichen von Nutzern der Linie 8 Benutzern häufig völlig überfüllt. Diese Auswirkungen machen die jetzige Situation für die Nutzer dieser Linien unzumutbar. Mit Umsetzung dieses Antrages wird die BSAG ihrem Auftrag wieder gerecht.

Stefan Pastoor
SPD Fraktion im Beirat Schwachhausen

Nachtrag 31. Januar 2016

Beschlüsse in der Beiratssitzung am 28. Januar 2016

Beiratssitzung 28_01_2016_Ergaenzungsbeschluss_SPD_Fraktion

Beiratssitzung 28_01_2016_Beschlussvorschlag_gruene

Parken auf dem Schwachhauser Ring legalisieren Teil 2

Beschluss auf der Beiratssitzung Schwachhausen 23. Oktober 2013:
Beschluss_Parken_Schwachauser Ring_10_2014
Der Beschluss ist das Ergebnis des Beiratsbeschlusses des Beirates Schwachhausen vom 26. September 2013:
Beschlussvorlage_Geteteich_Beirat281113

Das Projekt ist seit dem September 2013 durch einen „Runden Tisch“ mit Anwohnern behandelt worden. Es folgten mehrere Befassungen im Fachausschuss Verkehr des Beirates.

Leben in der Stadt – Weiterdenken – SmartCities

Warum müssen wir urbanes Leben neu denken? Wir haben keine andere Wahl! Wir leben von der Substanz, unsere Städte entwickeln sich nicht mehr konzeptionell weiter, dies mag viele unterschiedliche Gründe haben und es ist sicher spannend diese zu ergründen. Helfen würde es aber nicht. Daher finde ich die Idee der intelligenten Stadt großartig, es erlaubt uns über neue Konzepte für die Stadtentwicklung nachzudenken.

Wirtschaftskraft der Städte – Potential erkennen und nutzen

Verkehrsprognose bis 2030 des BMVI

Stück für Stück werden hier bald weitere Gedankensplitter zum Thema erscheinen. Viel Spaß beim lesen.

Das Areal um den Geteteich wird entwickelt

Das Projekt mit weitreichender Bürgerbeteiligung wurde von der SPD- Fraktion im Beirat Schwachhausen initiiert. Nach dem Beschluss eines entsprechenden Antrages der SPD hat sich ein „Runder Tisch“, bestehend aus Anwohnern, Vertretern der Beiratsfraktionen und des Ortsamtes, Herrn Hokema, Rektor an der Grundschule An der Gete, und Vertretern der Behörden, an die Arbeit gemacht. Nach dem Beginn mit den notwendigen Baumfällungen im Areal stehen nun finanzielle Mittel zur Aufwertung  des Teiches sowie zur Entwicklung der auch zur Naherholung dienenden Teich- und Grünflächen zur Verfügung. Es  werden heimische Pflanzen unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen angepflanzt. Bänke werden zum Verweilen einladen und die Uferzone als Flachwasserzone mit teilweisen begehbaren Trittsteinen ausgeführt. Stefan Pastoor: „Wir freuen uns, dass Bürgerengagement und direkte Bürgerbeteiligung sowie  Investitionen in das Naherholungsgebiet in direkter Nachbarschaft zum Kleingartenverein umgesetzt werden. Zusätzlich erhoffen wir uns für die Zukunft solche Orte für ein lebendiges Miteinander.“

Skizze der Umgestaltung des Geteteichs - Umweltbetriebe Bremen

Skizze der Umgestaltung des Geteteichs – Umweltbetriebe Bremen

Nahezu zeitgleich wird die Instandsetzung der Wegeverbindung zwischen der Oberkirchener Straße und der Friedrich- Karl- Straße als Hauptroute des Bremer Radwegenetzes neu angelegt. Rainer Hamann, Mitglied in der Bremischen Bürgerschaft und der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie:  „Wir haben entsprechende finanzielle Mittel in der Deputation freigeben, damit diese wichtige Wegeverbindung sicherer und besser gestaltet werden kann.“

Mit den Arbeiten zu beiden Maßnahmen wird noch im Mai begonnen.

Teilpraesentation_RunderTischGeteteich042014

Straßenbahn durch den Bürgerpark?

Planungen der BSAG zum Ausbau des ÖPNV

bsag-strassenbahn

Da schlägt man morgens die Zeitung auf. Und angeblich gibt es Planungen einer Straßenbahnlinie durch den Bürgerpark. Kannte ich auch nicht. Machen wir auch nicht.

SPD Schwachhausen Süd/Ost
Rainer Hamann

Pressemitteilung des Senats

Zu der aktuellen Debatte um angebliche Pläne für den Bau einer Straßenbahn durch den Bürgerpark erklärt Senator Dr. Joachim Lohse: „Es gibt keine Planungen für den Bau einer Straßenbahn durch den Bürgerpark. Mit mir als Senator wird es auch keine Straßenbahn durch den Bürgerpark geben. Der Bürgerpark hat eine enorme Bedeutung als grüne Lunge Bremens und Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger. Eine Straßenbahn hat dort daher nichts zu suchen.“

Die grundlose Debatte ist entstanden aufgrund der offenbar missverstandenen 3. Phase der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans, in der fünf unterschiedliche Extremszenarien für mögliche „Verkehrszukünfte in Bremen“ erstellt und modelliert werden. Diesen Szenarien liegen gedanklich extrem überzeichnete Optimierungen im Hinblick auf einzelne Verkehrsmittel (z.B. auch Kfz-, Fuß- und Radverkehr) zugrunde. Der Sinn der Modellierung ist die Ermittlung des Äußersten, was zugunsten eines einzelnen Verkehrsmittels theoretisch erreicht werden könnte, um bei dem nachfolgend zu erstellenden Zielszenario für den Verkehrsentwicklungsplan einen Beurteilungsmaßstab dafür zu haben, wie nah man sich an das theoretische Optimum angenähert hat bzw. wie weit davon man entfernt ist. Keines der Extremszenarien wird später komplett umgesetzt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Senats, 4. Dezember 2013

Rainer Hamann, MdBB
info@spd-schwachhausen.de